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Artikel-Nr. VK-MED02

MED02 Ultraschall-Untersuchungen am Brustmodell

Untersuchung eines realistischen Brustmodells mit Tumoren und deren Lokalisierung und Größenabschätzung im B-Bild-Verfahren

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Gegenstand des Versuchs

Die Untersuchung eines realistischen Brustmodells mit Tumoren und deren Lokalisierung und Größenabschätzung im B-Bild-Verfahren vermittelt eine typische Anwendung von Ultraschall in der medizinischen Diagnostik.

Keywords: Reflexion, Streuung, bildgebende Ultraschallverfahren, Impuls-Echo-Verfahren, A-Bild, B-Bild, Mammasonografie, Tumorgröße

Theoretische und praktische Aspekte zum Versuch

Die Mammasonografie, d. h. die Ultraschalluntersuchung der Brust, ist neben der Mammografie (Röntgenuntersuchung) das wichtigste bildgebende Verfahren zur Diagnostik gutartiger und bösartiger Veränderungen des Brustgewebes. Sie findet Anwendung bei der Früherkennung von Brustkrebs. Die Stärke der Sonografie liegt insbesondere in der Unterscheidung von aus festem Gewebe oder aus mit Flüssigkeiten gefüllten Hohlräumen (Zysten) bestehenden Veränderungen. Mit Hilfe dieser Methode lässt sich beispielsweise eine Gewebeentnahme aus der Brust gesteuert durchführen. Unmittelbar vor einer Operation kann die Ultraschalluntersuchung die genaue Lage des Befundes zeigen und so dem Arzt einen gezielten Eingriff ermöglichen. Im Versuch wird ein realistisches Brustmodell zunächst durch Abtasten mit den Fingern auf etwaige pathologische Veränderungen untersucht. Dabei können die beiden enthaltenen Tumoren gefunden und ihre ungefähre Lage bestimmt werden. Anschließend werden die gefundenen Bereiche mit der Ultraschallsonde im A-Bild-Modus untersucht, geeignete Geräteparameter und eine geeignete Ausrichtung der Ultraschallsonde eingestellt. Mit den gefundenen Einstellungen wird entlang einer gewählten Linie ein B-Bild des Brustmodells aufgenommen und analysiert.

Ergebnis

Die mit der Messsoftware aufgenommenen Ultraschall-B-Bilder zeigen die Tumoren mit einer ovalen Form und leicht geneigter Achse (gelbe Markierung). Die Dämpfung im Tumorgewebe ist erhöht, wodurch ein Schallschatten auf der Rückwand des Brustmodells entsteht (blaue Markierung).

B-Bild-Scan des ersten Tumors

B-Bild-Scan des ersten Tumors


B-Bild-Scan des zweiten Tumors

B-Bild-Scan des zweiten Tumors

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