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Artikel-Nr. VK-MED01

MED01 Ultraschall-TM-Mode (Echokardiografie)

Simulation der Bewegung der Herzwand mit einem einfachen Herzmodell und Untersuchung mittels Time-Motion-Verfahren (M-Mode, Echokardiografie), Bestimmung der Herzfrequenz und des Herzzeitvolumens

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Gegenstand des Versuchs

Im Versuch wird mit einem einfachen Herzmodell die Bewegung der Herzwand simuliert. Diese Bewegung wird mit Hilfe des Time-Motion-Verfahrens (M-Mode) untersucht. Anhand der M-Mode-Aufzeichnung werden die Herzfrequenz und das Herzzeitvolumen bestimmt.

Keywords: Ultraschallechografie, Reflexion, Impuls-Echo-Verfahren, Time-Motion-Mode, Darstellung von Bewegungsabläufen, Herzwandbewegung, Echokardiografie

Theoretische und praktische Aspekte zum Versuch

In der Echokardiografie wird zur Untersuchung von Bewegungsabläufen des Herzes und seiner Strukturen das Time-Motion-Verfahren, auch als TM-Mode oder kurz M-Mode bezeichnet, verwendet. Wie bei einem B-Bild werden die Amplituden der Ultraschallsignalechos eines A-Scans auf der vertikalen Achse in Grau- oder Falschfarbenwerten abgebildet. Die bei einer hohen Impulswiederholungsfrequenz zeitlich versetzten Echos werden nebeneinander auf einer horizontalen Zeitachse dargestellt. Auf diese Weise wird ein Kurvenbild erzeugt, das die zeitliche Bewegung der untersuchten Struktur wiedergibt. Im Versuch wird von Hand mittels einer Membran eine Bewegung erzeugt. Diese simuliert die sich periodisch wiederholende Bewegung einer Herzwand oder Herzklappe. Mit der Messsoftware wird ein TM-Mode-Bild der simulierten Herzwandbewegung aufgezeichnet. Dieses kann hinsichtlich der charakteristischen Größen zur Beschreibung der Herzaktivität analysiert und ausgewertet werden.

Ergebnis

Die Bildschirmkopie der im TM-Mode arbeitenden Messsoftware zeigt auf der linken Seite die TM-Mode-Aufzeichnung einer mit dem einfachen Herzmodell simulierten Herzwandbewegung. Aus dieser Aufzeichnung können die Pulsdauer und der endsystolische ventrikuläre Durchmesser bestimmt werden. Aus diesen beiden Werten lassen sich die Herzfrequenz sowie das endsystolische Herzvolumen und das Herzzeitvolumen ableiten. Dabei wird im Fall des Modells das enddiastolische Volumen mit Null angenommen.

Bildschirmkopie des AScan-Programms im TM-mode

Bildschirmkopie des AScan-Programms im TM-mode

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