Versuchsergebnis:
Bei der Auswertung des Ultraschallbild muss beachtet werden, daß die laterale Ortszuordnung mit einem großen Fehler behaftet sein kann, da es sich um ein handgeführtes Schnittbild handelt. Allerdings kann die genaue Position des Tumors ertastet werden. Hingegen sind Tiefe und Größe des Tumors nur im Ultraschallbild zu ermitteln. Das Bild des Brustmodells kann zunächst etwas irritieren, da die äußere Form der Brust nach unten abgebildet wird. Dieses Echo wird aber durch die ebene Rückwand des Modells erzeugt und somit jeweils der Abstand zur Oberfläche abgebildet. Im linken oberen Bereich ist der relativ schwach reflektierende Tumor zu erkennen. Noch deutlicher ist jedoch die Abbildung des Schallschattens hinter dem Tumor. Die Schallimpedanz des Tumorgewebes unterscheidet sich also nur geringfügig vom umgebenden Gewebe, jedoch ist die Absorption deutlich höher.
Als Schallgeschwindigkeit wurde im B-Bild absichtlich das Doppelte von Wasser (3000 m/sec) gewählt, um die Tiefenauflösung in der Darstellung zu erhöhen. Alle Tiefenwerte müssen also halbiert werden. Der Tumor befindet sich also in einer Tiefe von ca. 10 mm und hat eine Ausdehnung von ca. 20 mm.
|