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MED02 Ultraschalluntersuchungen am Brustphantom

Versuchsziel:

Mit diesem Versuch wird eine typische Anwendung des Ultraschalls in der medizinischen Diagnostik vermittelt. An einem realistischen Brustmodell soll ein gutartiger Tumor diagnostiziert werden und mit dem Ultraschall-Schnittbildverfahren lokalisiert und vermessen werden. 

 

 

 

Versuchsergebnis:

Bei der Auswertung des Ultraschallbild muss beachtet werden, daß die laterale Ortszuordnung mit einem großen Fehler behaftet sein kann, da es sich um ein handgeführtes Schnittbild handelt. Allerdings kann die genaue Position des Tumors ertastet werden. Hingegen sind Tiefe und Größe des Tumors nur im Ultraschallbild zu ermitteln. Das Bild des Brustmodells kann zunächst etwas irritieren, da die äußere Form der Brust nach unten abgebildet wird. Dieses Echo wird aber durch die ebene Rückwand des Modells erzeugt und somit jeweils der Abstand zur Oberfläche abgebildet. Im linken oberen Bereich ist der relativ schwach reflektierende Tumor zu erkennen. Noch deutlicher ist jedoch die Abbildung des Schallschattens hinter dem Tumor. Die Schallimpedanz des Tumorgewebes unterscheidet sich also nur geringfügig vom umgebenden Gewebe, jedoch ist die Absorption deutlich höher.

Als Schallgeschwindigkeit wurde im B-Bild absichtlich das Doppelte von Wasser (3000 m/sec) gewählt, um die Tiefenauflösung in der Darstellung zu erhöhen. Alle Tiefenwerte müssen also halbiert werden. Der Tumor befindet sich also in einer Tiefe von ca. 10 mm und hat eine Ausdehnung von ca. 20 mm. 

 

Materialien:

GAMPT-Scan Best.-Nr.: GAMPT-10121
Ultraschallsonde 1 MHz Best.-Nr.: GAMPT-10131
Brustphantom Best.-Nr.: GAMPT-10221
Ultraschallgel Best.-Nr.: GAMPT-70200
GERÄTE
10121 Ultraschallechoskope GAMPT-Scan
10131 Ultraschallsonde Frequenz 1 MHz
10221 Brustphantom mit Tumor
70200 Ultraschallgel
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Versuchsanleitungen