Abbildung 1 zeigt das B-Bild des Acrylblocks (mit Wasser gefüllte Löcher) aufgenommen mit einer 1 MHz Sonde bei einem Messpunktabstand von 250 μm. Deutlich sichtbar sind die Schallschatten im Bodenecho, sowie die Reflexe an Beginn und Ende der jeweiligen Löcher. Die Nahfeldzone liegt im Bereich bis 2,5cm und ist nicht sehr ausgeprägt.
Abbildung 2 zeigt das B-Bild aufgenommen mit der 2 MHz Sonde bei gleichem Messpunktabstand (250 μm). Da der Schallpuls für 2 MHz deutlich kürzer ist, wird die axiale Auflösung verbessert und die Lochränder werden schärfer abgebildet. Der deutlich größere Nahfeldbereich führt dazu, das die Oberflächennahen Löcher lateral zu groß abgebildet werden. Die Auflösungsgruppe links oben im Bild wird nur im 2 MHz-Bild annähernd getrennt.
Abbildung 3 ist ein B-Bild mit einer 1 MHz-Sonde und einem Scanabstand von 1 mm. Hier sind keine Unterschiede zu der Messung mit 250 μm zu erkennen, was bei einer Sonde mit Durchmesser von 16 mm und einer Schallfeldbreite im Fokus von ca. 5mm auch nicht zu erwarten war.